Innerdeutsche Grenze Projekt

Die deutsch-deutsche Grenze (innerdeutsche Grenze) war das Sinnbild des kalten Krieges und riegelte die DDR von der BRD ab. Die innerdeutsche Grenze wurde innerhalb der 28 Jahre ihres Bestehens bis zum Fall am 9. November 1989 als für diese Zeit hochmodernes Grenzbefestigungssystem auf einer Länge von 1378 Kilometern gebaut, welches immer wieder erweitert wurde. Heute befindet sich am Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze ein Radwanderweg und das „grüne Band“ ein Naturstreifen. Die ehemalige Grenze hat über Jahre ihr Aussehen verändert. Zeichnete sie sich kurz nach der Wende durch wilden Bewuchs aus, ist sie heute eine Naturlandmarke der Geschichte.

In mehreren Projekten wurde die innerdeutsche Grenze dokumentiert und das sowohl zu Fuß, als auch mit dem Fahrrad. Die erste komplette Begehung fand im Jahr 2003 statt. Innerhalb von 6 Wochen erwanderten die Projektschöpfer erstmals die innerdeutsche Grenze und dokumentierten diese mit zahlreichen Fotos. In den folgenden Jahren folgten weitere Begehungen und Projekte:

Foto-Dokumentation im Jahr 2003

Dokumentation der deutsch-deutschen Grenze über 1.000 Kilometer komplett zu Fuß. Entstanden sind ca. 5.000 Dias

Wanderausstellung zur Foto-Dokumentation

Im Nachgang der Doku wurde eine Wanderausstellung (finanziert von der Stiftung Aufarbeitung) an verschiedenen Orten gezeigt.

Dia Vorträge

Im Anschluss der Wanderung entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze konzipierte Marco Bertram einen Diavortrag, den er an verschiedenen Orten des Landes hielt. Heute bietet er auf Anfrage Multimedia Vorträge zum Mauerweg, innerdeutsche Grenze und Iron Curtain Trail an.